Herausforderung
Die Werte der KONE Corporation stehen im Mittelpunkt des Alltags. Sie leiten die tägliche Arbeit ebenso wie die Weiterentwicklung der Organisation.
Lotta Vuoristo, Head of Culture Journey, D. Sc. (Econ.), und ihr Team starteten in eine neue Strategieperiode, um die Unternehmenskultur weiterzuentwickeln und die Werte zu erneuern. Ein zentraler Teil der Werte von KONE ist, dass jede Stimme gehört wird. Angesichts der Größe der Organisation war klar: Es brauchte einen virtuellen Ansatz, um Mitarbeitende aus verschiedenen Ländern und Standorten in diesem Umfang zusammenzubringen.
Lösung
Howspace hat KONE dabei begleitet, die Unternehmenskultur weiterzuentwickeln und die Werte zu erneuern. In der ersten Phase wurden aus über 60.000 Beschäftigten einige Hundert Mitarbeitende aus aller Welt für eine Fokusgruppe ausgewählt. Alle konnten sich über Howspace virtuell austauschen, diskutieren und einbringen.
Ergebnisse
Die KONE Corporation, der weltweit führende Hersteller von Aufzügen und Fahrtreppen, ist ein Vorreiter beim Aufbau einer Gemeinschaftskultur. Die Werte des Unternehmens stehen bei KONE im Mittelpunkt des Alltags und leiten die tägliche Arbeit ebenso wie die Weiterentwicklung der Organisation.
Das ist das Ergebnis eines umfassenden Programms zur Kulturentwicklung, das KONE in der gesamten Organisation durchgeführt hat. Ein zentrales Anliegen des Programms ist, dass jede Stimme gehört wird und Geschichten aus dem Arbeitsalltag bei KONE sichtbar werden. Im Rahmen des Programms wurden auch die Werte des Unternehmens überarbeitet.
Lotta Vuoristo, Head of Culture Journey bei KONE, D. Sc. (Econ.), freut sich darüber, wie gut die neuen Werte im Alltag der Organisation angekommen sind.
„Unsere Werte spiegeln wirklich die Stimmen unserer Mitarbeitenden wider, und unsere Leute wissen tatsächlich, was unsere Werte sind. Ich glaube, das liegt daran, dass sie in genau den Worten formuliert sind, mit denen unsere Mitarbeitenden über ihre Arbeit bei KONE sprechen.“
In einer globalen Organisation mit 60.000 Menschen ist das für Lotta keine Selbstverständlichkeit.
„Unsere Werte wurden sehr positiv aufgenommen, und das Feedback war durchweg ausgezeichnet. Die Leute sagen, sie wissen nicht einmal mehr, wie unsere alten Werte lauteten.“ Besonders erfreulich findet Lotta die Ergebnisse, weil die neuen Werte erst vor einem Jahr eingeführt wurden.
„Wir haben viel dafür getan, dass unsere Werte so formuliert sind, dass sie bei unseren Leuten Anklang finden.“
„Im selben Zeitraum haben wir unter anderem auch eine neue Strategieperiode gestartet und das vergangene Geschäftsjahr abgeschlossen. Die Kommunikation rund um unsere Werte war eindeutig ein voller Erfolg. Viel dazu beigetragen hat wohl, dass wir uns sehr bemüht haben, unsere Werte so zu formulieren, dass sie bei unseren Leuten Anklang finden.“
Wegen der Pandemie ging KONE die Kulturentwicklung virtuell an
Unter der Leitung von Lotta und ihrem Team begann KONE mit der Arbeit an seinen Werten zu Beginn der COVID-19-Pandemie, als Reisebeschränkungen galten und die Büromitarbeitenden schnell ins Homeoffice wechselten.
„Die Pandemie kam genau in dem Moment, als unsere Arbeit an den Werten beginnen sollte. Aber auch ohne sie wäre es uns unmöglich gewesen, Mitarbeitende aus verschiedenen Ländern und Standorten in diesem Umfang für die Zusammenarbeit zu gewinnen. Mit der Pandemie war ein virtueller Ansatz umso wichtiger.“
Howspace hat KONE dabei begleitet, die Unternehmenskultur weiterzuentwickeln und die Werte zu erneuern. In der ersten Phase wurden einige Hundert Mitarbeitende aus aller Welt für eine Fokusgruppe ausgewählt.
„Mit Howspace konnten wir Menschen aus allen unseren Regionen zur Teilnahme bewegen.“
„Außerdem wurden alle 60.000 Mitarbeitenden über die üblichen jährlichen Organisations- und Mitarbeiterbefragungen in die Weiterentwicklung unserer Kultur einbezogen“, erklärt Lotta.
„Mit Howspace konnten wir Menschen aus allen unseren Regionen zur Teilnahme bewegen. An den Diskussionen beteiligten sich viele, die wir früher nur schwer erreicht haben, ohne zu ihnen zu reisen und vor Ort mit ihnen zu arbeiten. Jetzt waren alle wirklich begeistert und aktiv dabei.“
Virtuelle Zusammenarbeit brachte Kolleginnen und Kollegen weltweit zusammen
Die zentrale Herausforderung des Programms bestand laut Lotta darin, echte Erfahrungen, Geschichten und Stimmungen sichtbar zu machen. Im Laufe der Zeit wurden Freiwillige gebeten, ihre Gedanken zu teilen, um zusätzliche Vielfalt und Nuancen einzubringen.
„Wir baten die Teilnehmenden, Fotos aus ihrem Alltag zu schicken. Anfangs dachte ich, es würden nicht viele kommen. Doch sehr viele Menschen schickten uns ihre Schnappschüsse. Manche Fotos zeigten Menschen mit Masken auf der Baustelle, andere Kinder, die neben dem Computer eines Elternteils im Homeoffice frühstückten. Man merkte deutlich, dass die Fotos nicht geschickt wurden, um beim Management zu punkten, sondern weil unsere Leute ihren Kolleginnen und Kollegen wirklich etwas aus ihrem Leben zeigen wollten.“
Diese Resonanz zeigte, dass in der Organisation bereits eine starke Gemeinschaftskultur bestand, erklärt Lotta. Sie bildete das Fundament, auf dem sich leicht etwas Neues aufbauen ließ.
„Die Menschen haben sich gegenseitig ermutigt und unterstützt. Offensichtlich war Beteiligung bereits fest in unserer Unternehmenskultur verankert, auch wenn Erfahrungen bisher nie in diesem Umfang geteilt wurden.“
Wer dem Einzelnen zuhört, fördert Gleichberechtigung und Vielfalt
Lotta ist überzeugt, dass digitale Arbeitsweisen heute fester Bestandteil des Alltags bei KONE und in anderen Organisationen sind. Auch wenn sich die Lage nach der Pandemie normalisiert, werden die neu erlernten Arbeitsweisen nicht verschwinden.
„Zuhören und die Einbindung der Mitarbeitenden werden in Zukunft noch wichtiger.“
„Zuhören und die Einbindung der Mitarbeitenden werden in Zukunft noch wichtiger. Der Aufschwung digitaler Arbeitsweisen ist nicht nur eine Folge der Pandemie, sondern eine dauerhafte Veränderung.“
„Außerdem tragen virtuelle Arbeitsweisen zur Gleichberechtigung bei, wenn Diskussionen nicht nur von Menschen, sondern auch von künstlicher Intelligenz ausgewertet werden. Ich habe das Gefühl, dass Howspace wirklich jedem Einzelnen die Möglichkeit gibt, Einfluss zu nehmen und an Entscheidungen mitzuwirken.“